Warum könnte es sich für Sie lohnen, sich mit Ihrer individuellen Resilienz zu beschäftigen?

Fast jeder dritte Mensch leidet, laut dem Bundesministerium für Gesundheit, im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung und rund zehn Prozent der Fehltage bei den Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. 

 

Durch Stärkung Ihrer Resilienz verbessern Sie nicht nur Ihre mentale und emotionale Gesundheit sondern ebenso Ihre körperliche sowie seelische.

Als Folge können Sie dadurch besser mit Konflikten, Stress und auch Krisen umgehen. Zusätzlich stärken Sie Ihre Widerstandskraft für zukünftige Herausforderungen und Sie öffnen den Raum für eine offene und emphatische Kommunikation.

Dies führt zu einer besseren Verbindung und Zusammenarbeit mit anderen Menschen und als Folge, zu mehr Zufriedenheit und Gesundheit im Leben.

 

Im Resilienztraining lernen Sie dafür passende Tools kennen. Das Training orientiert sich an den Wirkfaktoren der Resilienz. Diese sind: Verstehbarkeit; Handhabbarkeit; Sinnhaftigkeit

 

Resilienzdefinition

Der Resilienzbegriff ist kein Modewort, sondern hat seine eigene Entwicklungsgeschichte. 1950 wurde der Begriff in die Psychologie eingeführt und die Grundannahmen, die sich hinter diesem Begriff verbergen, in über 4000 Studien erforscht.

 

Der Begriff Resilienz leitet sich von „resilire“ (zurückprallen) ab und bezieht sich auf die innere Widerstandskraft gegen Stress und Krisen.

Die Grundannahme ist, dass sich Gesundheit aktiv herstellen lässt und dass die innere Widerstandskraft durch Schutzfaktoren aufgebaut und ein Leben lang gestärkt und trainiert werden kann. 

 

Wenn es auch nicht DIE eine Resilienz Definition gibt, so geht es im Wesentlichen darum, mit Stress flexibel umzugehen und diesen bzw. die Emotionen, die sich daraus entwickeln, zu regulieren.

 

Belastende Erlebnisse lösen Stressreaktionen aus!

Sobald ein Reiz als bedrohlich wahrgenommen wird, führt dies zu einer Aktivierung spezifischer Bereiche im Gehirn (Amygdala und Hypothalamus). Dies setzt wiederum eine hormonelle Reaktionskette in Gang. Es kommt zu einer Ausschüttung von Stresshormonen (Cortisol und Noradrenalin). 

 

Resilienz aus dieser biologischen Sicht, beschreibt die Fähigkeit des Organismus, schnell wieder in einen hormonellen Normalzustand zurückzukehren. (Blinkhan, 2018)

 

Es kommt auf die Bewertung von dem Stressor an.

Stress ist nicht grundsätzlich als negativ zu beurteilen. Sind die Vorzeichen Neugier, Spaß und ein gewisses Maß an Kontrolle, führt der Stress zum Beispiel zu einer besseren Lern- bzw. Gedächtnisleistung.

 

Dauerstress hingegen führt zu einem emotionalen Ungleichgewicht mit negativen Folgen für das biologische System (vgl. DelMonte, 2010). Als Folge können unterschiedliche Krankheitsbilder entstehen. 

Grundannahmen der Resilienz

1. Jeder Mensch ist resilient

Jeder Mensch musste in seinem Leben sicherlich schon einmal mit unterschiedlichen Herausforderungen umgehen und sie meistern. Aus diesen Erfahrungen entwickeln sich dann Strategien im Umgang mit Problemstellungen in der Zukunft.

 

2. Resilienz ist abhängig vom Zustand und Kontext eines Systems

Das individuelle Verhalten eines Menschen kann sich in Abhängigkeit von verschiedenen Kontexten verändern.

Sie erleben sich in der Regel in verschiedenen beruflichen bzw. privaten Rollen, die sich meistens auch in unterschiedlichen Handlungen und Empfindungen äußern.

Dies wiederum kann Einfluss auf den Zugriff Ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen haben, möglicherweise massiv hemmend.

 

3. Resilienz kann man zu 50% stärken, die anderen 50% sind relativ stabil

Es gibt Faktoren, wie unsere DNA Grundausstattung (Genetik), die wir nicht beeinflussen können.

Auch unser Stresssystem wird vorgeburtlich ausgebildet.

Dennoch sind wir in der Lage, viel für unsere Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung zu tun. 

Sie möchten ein Resilienz Training oder ein Coaching buchen?

Schreiben Sie mir hier gerne eine Nachricht und wir vereinbaren ein unverbindliches Erstgespräch über Zoom oder per Telefon.

 

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